„Nichts Besonderes“
„Das ist für uns nichts Besonderes“, meinten die Sieger der Olympiade, die auch
von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg unterstützt wird, fast
unisono. Nicht nur ein cooler Spruch, wie HLG-Chef
Rainer Erhardt bestätigt: „Das ist die Beschäftigung mit einem
Fachgebiet, das den meisten Leuten auch privat großen Spaß macht“, meint
Erhardt.
2006 wurde Erhardt nach Nürnberg zur Preisverleihung eingeladen — und erlebte
mit, wie der damalige Hauptsponsor absprang. „Da boten wir spontan an, die
Preise künftig im HLG zu verleihen und die FÜMO
so zurück nach Fürth zu holen“, erzählt Erhardt. „Mit Verblüffung“ habe er etwas
später festgestellt, dass einige der HLG-Mathematiklehrer
zum Gründungs„Urgestein“ der FÜMO zählen.
Klar, dass viele Preisträger aus dem HLG
kommen: Einen 1. Preis in der 5. Jahrgangsstufe holte sich Kiara Fleischmann
vom HLG. Bei den Sechstklässlern punkteten die
HLG-Schülerin Patrizia Ronge und Anna
Walter vom Gymnasium Stein. Lena Lindenmeier (Hardenberg-Gymnasium) und
Julian Sinn (HLG) schafften es in der
Jahrgangsstufe 7 auf das Siegertreppchen. Christian Schmidt vom Langenzenner
Wolfgang-Borchert-Gymnasium und Tom Kunze vom Gymnasium Stein holten sich erste
Preise für die 8. Klasse. Außerdem gab es eine Vielzahl zweiter und dritter
Preisträger aus den Gymnasien der Stadt und des Landkreises.

Diese Teilnehmer der 18. Fürther-Mathematik-Olympiade haben gut lachen: Sie
zählen zu den besten Rechnern und Knoblern in Mittelfranken. Im
Helene-Lange-Gymnasium gab es dafür interessante Preise. Foto: Hans-Joachim
Winckler