Intensivierungsstunden sind z.T. Bestandteil des Pflichtunterrichts im achtjährigen Gymnasium. Diese Intensivierungs-Pflichtstunden finden von der 5. bis zur 7. Jahrgangsstufe in kleineren Lerngruppen (i.d.R. in der geteilten Klasse) in Kernfächern statt.

 

In Teilen werden diese Stunden den sog. „IF-Stunden“ (Stunden zur individuellen Förderung) zugerechnet. Bis zum Ende der 10. Jahrgangsstufe muss jede Schülerin und jeder Schüler

5 „IF-Stunden“ belegt haben. Diese Systematik betrifft erstmals den neu ans Gymnasium eingetretenen Schülerjahrgang 2008/09.


Das HLG bietet jahrgangsstufenspezifische Lösungen an:

 

Jahrgangsstufe 5        Pflichtunterricht                        Intensivierungsstunde

                                   im Klassenverband

 

Deutsch                       5 Wochenstunden                    1 WSt

Englisch                       5 WSt                                     1 WSt

Mathematik                  4 WSt                                     1 (IF) WSt

 

Jahrgangsstufe 6

 

Englisch                       4 WSt                                     1 WSt

2. Fremdsprache           4 WSt                                     1 (IF) WSt

 

Jahrgangsstufe 7

 

Englisch                       3 WSt                                     1 WSt

2. Fremdsprache           4 WSt                                     1 (IF) WSt

 

 

Jahrgangsstufe 8        3 WSt                                       1 WSt

 

Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf können zum Besuch bestimmter Intensivierungsstunden verpflichtet werden.

Im 2. Schulhalbjahr werden besondere Angebote an Förderunterricht in den Kernfächern angeboten.

 

In diesem Zusammenhang wird noch einmal auf das Förderprogramm für Schüler(innen) mit nicht-deutscher Muttersprache für die Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 hingewiesen.

Unsichere, durch mehrsprachige Einflüsse (z.B. Interferenzen durch zweite Kommunikationssprache bzw. sogar Mischsprachen in der Familie) beeinträchtigte und auf Basisvokabular reduzierte Deutschkenntnisse (z.B. gruppen- oder altersspezifische Sprachen d. Jugendlichen) verhindern differenzierte Ausdrucksmöglichkeit. Dies schlägt sich vor allem in schriftlicher Form, z.B. in Leistungserhebungen, besonders deutlich nieder. Aber auch entsprechend in rhetorisch anspruchsvollen Situationen, wie Referaten im Klassenverband oder bei Vorstellungsgesprächen. Erst auf der Grundlage gesicherter Deutschkenntnisse kann man zudem den in üblicher gehobener Kommunikation (Berufswelt, Studium u.a.) erforderlichen Fremdwortschatz aufbauen. Besonders negativ wirkt sich vor allem bei Jungen das mangelnde Interesse am Lesen aus. Ein Chatforum ersetzt kein Jugendbuch.

 

Deshalb bieten wir für Jahrgangsstufen, in denen sich erste oder zweite (Mutter-)sprache(n) noch positiv entwickeln lassen, diese Unterstützung an. Der Erfolg wird sich bei entsprechendem Engagement nicht nur in Deutsch, sondern in allen Fächern einstellen.

 

Sollten Sie für Ihr Kind Bedarf erkennen, wenden Sie sich bitte an StRin Islinger.